← Zur Themenübersicht

Wissen

Tipps zum Einkauf

Die ausführliche Einkaufshilfe für Tiefkühler, Vorratsschrank und Kühlschrank.

Tipps zum Einkauf

Die wichtigste Frage bevor etwas im Einkaufswagen landet, sollte heißen: 

Handelt es sich hier um ein hochwertiges Lebensmittel, oder nur noch um ein Nahrungsmittel?

Biologisch angebaute Produkte erfüllen die Kriterien für Lebensmittel und sollten bevorzugt im Einkaufskorb liegen. Nähere Informationen siehe extra Rubrik.

Auf die Deklaration der Zutaten achten, je länger die Liste, desto mehr an,  oft zweifelhaften Zusatzstoffen sind darin enthalten. Produkte, welche viele Zusatzstoffe und E-Nummern enthalten besser im Regal lassen. Meist handelt es sich dabei nur noch um Nahrungsmittel und keine Lebensmittel.

Informationen

Saisongerecht einzukaufen hat den Vorteil, dass Gemüse und Obst aus Freilandanbau geringer mit Nitrat belastet sind. Sie schmecken besser und sind meist auch preisgünstiger als ihre bleichen Gewächshauskollegen.

Alle lebendigen, frischen Lebensmittel sind ideal für diese moderne und leichte Ernährung aus der Naturküche, geeignet.

Vorher entsorgen Sie alles was Ihnen und Ihrer Gesundheit nicht dient und Sie immer wieder in Versuchung führt.

Nachfolgend Vorschläge für eine intelligente „Hamsterwirtschaft“ somit bestücken Sie Tiefkühler, Kühlschrank und Vorratsschrank mit geeigneten Lebensmitteln und sparen viel Zeit. Damit steht und fällt der Erfolg, es geht wirklich darum, dass eine gesunde Ernährung praktikabel ist, schnell geht, die Gerichte nicht zu viele (exotische) Zutaten enthalten und dies alles möglichst ohne großen Einkaufs-Stress abläuft.

  • Tiefkühlware
  • Vorratsschrank
  • Kühlschrank

Tiefkühlware

Gemüse: Erbsen, Blattspinat, Broccoli, Mais, grüne feine Bohnen, fertige Gemüsemischungen, z. B "grüne Küche" von Iglo.

Kräuter: Dill, Petersilie, Salatkräuter.

Brot: Eher sparsam weil sehr kohlenhydratreich und wenn, dann nur Vollkorn.

Fisch: Verschiedene Fischfilets, (Bio) Garnelen und Krabben. Wenig Zuchtfisch, dieser ist oft mit Medikamentenrückständen belastet.

Fleisch: (bio) Fleischsorten, Wildfleisch.

Eis: Sorbet- und Fruchteis.

Obst: Beerenmischung, Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Aprikosen, Kirschen.

Vorratsschrank

Obst: Möglichst nach Saison, z.B. Beeren, Zitronen, Orangen, Grapefruit, Äpfel, Birnen.

Gemüse/Kräutertöpfe: Nach Saison z.B. Gurken, Tomaten, Avocado, Süßkartoffeln, Schnittlauch, Basilikum, Dill, Petersilie, Kresse.

Säfte: wenn überhaupt dann nur Natursäfte verdünnt, z.B. Orangensaft, Apfelsaft, Tomatensaft, Sauerkrautsaft.

Kartoffeln:mehlige und festkochende Sorten.

Essig: Obstessig, Apfelessig, Weiß- und Rotweinessig. Balsamico ist meist zu süß.

Salz: Meersalz oder Ursalz, Kräutersalz, Tamari (Sojasoße)

Öle und Fette: Beste Bio-Qualität wählen: Olivenöl "extra vergine", alle Nussöle, Hanföl und Leinöl, Sesamöl, Ghee, natives Kokosfett, ungehärtetes Pflanzenfett zum Braten.

Süßungsmittel: Kokosblütenzucker, Ahornirup, Agavendicksaft, Stevia, Xylit und Erythritol. (Bei den zwei letzteren handelt es sich nicht um Zucker, sondern um Zuckeralkohole)

Gemüsebrühe: Glas oder Würfel (Bioware).

Pflanzencremes: Sojacreme neutral, Hafercreme, Reiscousine, Kokoscreme (Bioladen/Reformhaus) als schnelle Soßengrundlage.

Tomaten: Schältomaten, Tomatenpüree, Tomatenmark. (Möglichst im Glas) 

Nüsse und Ölsaaten: Nußmuse aller Art, Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne, Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen.

Trockenfrüchte: Aprikosen, Apfelringe, Cranberries, Sauerkirschen, Gojibeeren, Maulbeeren, Datteln.

Feinkost: Oliven, Kapern, Harissa (Chilipaste) Knoblauchpaste, Pesto, Meerrettich im Glas, mittel bis scharfen Senf, enthält weniger Zucker.

Brotaufstriche pflanzlich: Aus Getreide, Saaten, Hülsenfrüchten, Soja. (Bioladen)

Gewürze: Diverse Würzmischungen, Pfefferkörner in der Mühle, Chili getrocknet, Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Vanille, Muskat, Zwiebeln, Knoblauch, frischen Ingwer und rote Chilischoten.

Getreideprodukte: hoher Kohlenhydratgehalt, wenn dann nur in geringer Menge und in Vollkornform verwenden: Dinkel, Roggen, Gerste, Naturreis, Quinoa, Amaranth, Wildreis, Vollkornkekse, grobes Knäckebrot, Essener Brot, Nudeln aus Hülsenfrüchten, z.B. Linsen (halbe KH-Menge als normale Nudeln)

Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Süßlupine, Sojaflocken und Sojamehl.

Fischkonserven: Thunfisch in der Dose (nachhaltigen Fischfang beachten!), Anchovies, Sardellen, Sardinen, Hering.

Tee und Kaffee: Roinbushtee. alle Yogitee's, la Pacho Tee, Verbenentee, Hanftee, Minze, Brennesseltee, 6er Aschenbrennertee, Schwarz-und Grüntee, als Kaffeeersatz eignet sich Chikaffee, Lupinenkaffee und Guavencafe.

Alternativen/Superfood: Mandelmilch, Kokosmilch, Hafermilch, Reismilch, Sanddorn, Glutunfreie Brote,  u.v.m.

Kühlschrank

Eier

Milch und Milchprodukte/Käse: Vorzugsmilch oder pasteurisierte Frischmilch, oder Ziegen-/Schafsmilch und deren Produkte als Alternative bei Kuhmilch-Unverträglichkeit, Quark, Kräuterquark, Bio-Joghurt, Dickmilch, Buttermilch, Frischkäse, Hüttenkäse, Mozzarella, Schaf-Ziegenkäse, Parmesan und Peccorino im Stück oder gerieben.

Fisch: Räucherfisch aller Art, bei Lachs möglichst Bioqualität oder Wildlachs, Hering, frischer Fisch.

Fleisch: Frisches Fleisch, aus anerkannter bio. Tierhaltung, (kein Schwein, kein Kalb). 

Tofu/Soja: fertige Terrinen, Räuchertofu, Tofu Natur (muss noch mariniert werden).
Sojadesserts, Sojamilch natur. Bei Tofu und Soja immer auf Bio achten! Soja wird mittlerweile auch bei uns und in Österreich angebaut.

Fruchtaufstriche (ohne Zucker) für "fruchtiges" in Joghurt und Quark.

Fermentiertes Gemüse: Sauerkraut oder Rote Bete als schnelle Alternative zu Salat, Essiggurken oder eingelegte Gemüsepaprika.

Salate und Gemüse: Wieder die Saison beachten, als Beispiel: Karotten, Fenchel, Zucchini, Paprika, Auberginen, Broccoli, Blumenkohl, Eissalat, Feldsalat, Chicoree, Radicchio, Chinakohl, frische Kräuter.